Bronze im Hochsprung bei der WM

Viele Bestleistungen in Perth (AUS) und eine überraschende Medaille

 

9.11.2016:

Nach einer von Höhen und Tiefen geprägten langen Saison war die Weltmeisterschaft im australischen Perth noch einmal ein absolutes Highlight. Auf Anraten meiner Ärzte werde ich vermutlich bis auf Weiteres keinen Hochsprung und damit auch keinen Zehnkampf mehr absolvieren. Umso

Erfreulicher sind die Ergebnisse in den beiden Wettkämpfen.

Im Zehnkampf ging es direkt mit Saisonbestleistungen über 100m (12,25 Sek.), im Kugelstoßen (10,18m), Hochsprung (1,76m) und über 400m (58,02 Sek.) los, solide 5,48m im Weitsprung und ein 5. Platz nach Tag eins. 16,64 Sek. über 110m Hürden waren nach dem anstrengenden ersten Tag in Ordnung, ebenso 30,05m im Diskus. Mit dem Stab kam ich schließlich auf 2,90m, was aufgrund meiner erst ausgeheilten Handverletzung einem Wunder gleicht. 47,01m im Speer und 5:33 min über 1.500m brachten keine Veränderungen mehr. Es blieb bei einem guten 5. Platz. Mit 5.865 Punkten schaffte ich damit auch eine Deutsche Jahresbestleistung.

Am folgenden Tag stand das Finale im Speerwurf auf dem Programm. Mit 47,85m wurde ich Sechster, was meinem aktuellen Leistungsniveau entspricht. Nach ein paar Tagen Pause, die ich zum Sightseeing nutze, stand am vorletzten Tag der Meisterschaften das 110m-Hürden-Finale und der Hochsprung auf dem Programm. 36 Grad im Schatten sollten nur den anderen schaden. Mich motivierte die Sonne nur zu weiteren Top-Leistungen. So lief ich erneut mit 16,08 Sek. eine Zeit, die nur knapp über meiner Bestzeit liegt. Das reichte am Ende zu Platz 6.

Meinen letzten Hochsprung-Wettkampf hätte ich mir nicht schöner vorstellen können. Zwei Top-Springer lieferten sich ein Duell um die Goldmedaille. Die Siegerhöhe lag bei 2,02m. Vier Springer kämpften um Bronze. Aufgrund weniger Fehlversuche und übersprungenen 1,75m wurde ich Dritter und gewann für mich völlig überraschend die Bronzemedaille.

 

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© Markus Paquée

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